Was ist Benchling?
Benchling ist eine Cloud-basierte Plattform für biotechnologische Forschung und Entwicklung, die speziell für Wissenschaftler:innen entwickelt wurde. Statt mit verstreuten Excel-Tabellen, Papierlabornotizen oder inkompatiblen Systemen zu kämpfen, bietet Benchling eine zentrale digitale Umgebung – von der Molekülplanung bis zur klinischen Entwicklung. Das Ziel? Die R&D-Prozesse zu beschleunigen, Fehler zu reduzieren und echte wissenschaftliche Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Was Benchling besonders macht, ist ihr „biology-first“-Ansatz: Die Plattform versteht die Sprache der Biowissenschaften – sei es bei Genen, Proteinen, Zelllinien oder CRISPR-Designs. Mit integrierter KI, strukturierten Daten und Laborautomatisierung hilft Benchling Teams, Experimente schneller zu entwerfen, auszuführen und daraus zu lernen – damit neue Therapien doppelt so schnell in die Klinik kommen können.
Was sind die Merkmale von Benchling?
- Elektronisches Laborbuch (ELN): Digitales, kollaboratives Notizbuch für Planung, Dokumentation und Austausch von Experimenten – direkt in der Cloud.
- KI-gestützter „AI Scientist“: Entwirft Experimente, analysiert Ergebnisse und schlägt den nächsten Schritt vor – basierend auf strukturierten Daten und Vorhersagemodellen.
- Strukturierte Datenerfassung: Erfasst automatisch und standardisiert Daten zu Biomolekülen, Zelllinien, Reagenzien, Tieren und mehr – ideal für computergestützte Analysen.
- Laborautomatisierung & Integration: Verbindet sich mit Laborgeneräten, Robotik und anderen Softwaretools, um manuelle Arbeit zu reduzieren.
- Branchenspezifische Lösungen: Angepasste Module für Gentherapie, Zelltherapie, Antikörper, RNA-Therapeutika, Agritech und industrielle Biotechnologie.
- Offene Entwicklerplattform: APIs und Custom-Apps ermöglichen maßgeschneiderte Erweiterungen und nahtlose Anbindung an bestehende Systeme.
Was sind die Anwendungsfälle von Benchling?
- Ein Gentherapie-Startup nutzt Benchling, um CRISPR-Designs zu planen, Vektoren zu verfolgen und präklinische Daten strukturiert zu sammeln – alles an einem Ort.
- Ein Pharmaunternehmen beschleunigt seine Antikörper-Entwicklung durch automatisierte Workflows, KI-gestützte Affinitätsvorhersagen und digitale Nachverfolgbarkeit gemäß GxP.
- Ein akademisches Labor digitalisiert seine Tierstudien mit Benchling In Vivo, um Daten sicher zu erfassen, zu teilen und regulatorischen Anforderungen zu genügen.
- Ein Bioprozessteam optimiert Fermentationsprozesse mit Benchling Bioprocess, indem es Rohdaten von Sensoren automatisch erfasst und analysiert.
- Ein RNA-Therapie-Team verwaltet komplexe Oligonukleotid-Bibliotheken und verknüpft Sequenzdesign mit funktionellen Testergebnissen.
Wie benutzt man Benchling?
- Registrieren oder Demo anfordern: Besuchen Sie benchling.com und starten Sie mit einer kostenlosen Demo oder Testversion.
- Projekte und Moleküle anlegen: Nutzen Sie vorgefertigte Templates für Gene, Proteine oder Zelllinien, um Ihre Forschungsobjekte zu modellieren.
- Experimente im ELN planen: Dokumentieren Sie Protokolle, fügen Sie Rohdaten hinzu und teilen Sie sie mit Kolleg:innen – alles in Echtzeit.
- KI-Tools aktivieren: Lassen Sie den „AI Scientist“ Designvorschläge machen oder nächste Experimente empfehlen – basierend auf Ihren bisherigen Ergebnissen.
- Integrationen einrichten: Verbinden Sie Laborgeneräte oder andere Software über die Developer Platform oder vorkonfigurierte Connectors.
- Daten exportieren oder analysieren: Nutzen Sie eingebaute Analysetools oder exportieren Sie strukturierte Daten für eigene Modelle.









